AH: Auf Yvonnes Wunsch sind wir noch nach Stockholm (Djurgarden) motort, zum Abtakeln
YH: Alle Segel sind nun trocken in ihren Säcken verstaut, der Baum am Mast ist abmontiert. So „abgetakelt“ werden wir sie am Montag bei der Werft zurücklassen. Diese nehmen den Mast dann ab und bringen das Schiff in eine ungeheizte Halle. So überdauert sie den skandinavischen Winter.
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Im Bild der Freifallturm. (Was der Mensch sich so alles einfallen lässt.) | . |
YH: Ein Bild der Rücksichtnahme: die Bäume waren schon da, bevor das kleine Gebäude gebaut wurde. Also liess man die Birke stehen.
AH: Noch ein Hinweis für Nicht-Segler: Unsere Rettungsinsel ist nicht etwa unser WC, was noch naheliegend sein könnte, sondern für den Fall, dass unsere Tiny absäuft. Dann müssen wir in soetwas.
Und das Besondere: Das wunderbare Boot - wir durften auch innen besichtigen - hat der Onkel von ihr gebaut. Es ist seine und ihre Jungfernfahrt. Die Tante war mit auf der Reise - allerdings recht traurig, weil der Onkel kurz vor der Fertigstellung (12 Jahre Bauzeit) gestorben ist. Wir erblassen vor so viel Schiffsbaukunst! Die Skipperin und ihr Mann werden nun von Basel nach Stockholm ziehen....
YH: Morgen fahren wir zur Werft und sind sehr dankbar für diese wunderbare Reise. In 25 Fahrtagen sind wir von Kiel bis Stockholm gekommen. Auf Tiny hat alles funktioniert und wir haben seglerisch auch dieses Jahr dazugelernt. Am Montagvormittag treten wir die Heimreise an.